Barbara Veith-Hallmann Rechtsanwältin Fachanwältin für Familienrecht
Barbara Veith-HallmannRechtsanwältinFachanwältin für Familienrecht

Der Kampf ums Kind

Die gemeinsame elterliche Sorge - der Regelfall

 

Seit der Gesetzgeber für den Fall der Trennung und Scheidung der Eltern die gemeinsame elterliche Sorge als die im Regelfall beste Lösung für alle Beeteiligten vorgesehen hat, wird die gemeinsame elterliche Sorge von den meisten Eltern als gut und richtig für die gemeinschaftlichen minderjährigen Kinder akzeptiert.

Der Streit ums Kind zwischen den Eltern:

 

Immer wieder gibt es Fälle, in denen um die alleinige elterliche Sorge oder das Umgangsrecht bzw. die Umgangsverpflichtung gestritten wird, z.B. :

 

- Ein Elternteil bevorzugt die frühere rechtliche Regelung, nach dem einem Elternteil die alleinige elterliche Sorge zuerkannt wurde.

- Ein Elternteil verweigert jegliche Zusammenarbeit mit dem betreuennden Elternteil, beharrt aber dennoch auf der gemeinsamen elterlichen Sorge.

- Ein Elternteil zieht einfach, ohne den anderen zu fragen, mit den gemeinsamen minderjährigen Kindern an einen mehrere Hundert Kilometer entfernten Ort. 

- Obwohl jedes Kind einen Anspruch auf Umgang mit dem nicht betreuenden Elternteil hat, verweigert der nicht betreuende Elternteil jeglichen Umgangskontakt mit dem Kind. Der betreuende Elternteil verlangt eine Entscheidung des Familiengerichts, dass der andere Elternteil seiner Umgangsverpflichtung nachkommt. 

- Ein Elternteil zeigt nach der Trennung überhaupt kein Interesse am Kind und will nicht einmal einen Besuchskontakt. Er überträgt in schriflicher Form seine sämtlichen Befugnisse aus der gemeinsamen Sorge auf den betreuenden Elternteil. Der betreuende Elternteil übernimmt die alleinige Verantwortung und richtet sich auf Jahre auf diese Situation ein. Ein plötzlicher Sinneswandel führt dazu, dass nach Jahren plötzlich Umgangskontakte mit dem Kind verlangt werden und durchgesetzt werden sollen.

 

Dies sind nur einige Beispiele für Fälle, in denen die Eltern vor den Familiengerichten um die Kinder streiten.

Der Streit ums Kind mit dem Jugendamt:

 

Daneben gibt es Fälle, in denen Eltern oder Großeltern mit dem Jugendamt  für Kinder bzw. Enkel mit dem Jugendamt vor den Familiengerichten streiten:

 

- Der betreuende Elternteil erkrankt und kann der Elternverantwortung nicht mehr gerecht werden. Der nichtbetreuende Elternteil zeigt kein Interesse am Kind, der betreuende Elternteil überträgt rechtswirksam die Elternverantwortung auf die Großeltern, nachdem das Jugendamt bereits den Entzug der elterlichen Sorge beim Familiengericht beantragt hat. Das Jugendamt verlangt die Unterbringung des Kindes in einer fremden Pflegefamilie.

- Die Eltern stimmen freiwillig im Vertrauen auf die vom Jugendamt vorgeschlagene Unterbringung eines Kindes im Heim zu, weil es dort nach Angaben des Jugendamtes besser betreut werden kann. Nachdem sich herausstellt, dass das Kind im Heim nicht besser, sondern schlechter versorgt wird als in der Familie, verlangen die Eltern die sofortige Rückführung des Kindes in die Familie. Das Jugendamt lehnt dies ab und nimmt das Kind in Obhut.

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Barbara             Veith-Hallmann

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