Barbara Veith-Hallmann Rechtsanwältin Fachanwältin für Familienrecht
Barbara Veith-HallmannRechtsanwältinFachanwältin für Familienrecht

Scheidung

 

Als Rechtsanwalt in Osnabrück berate und vertrete ich Sie bei Ihrer Scheidung.

Wenn Ehegatten seit einem Jahr getrennt leben, haben sie die Möglichkeit, beim zuständigen Familiengericht die Scheidung zu beantragen. Das Trennungsjahr soll vorschnelle Scheidungen verhindern und den Ehepartnern die Gelegenheit geben, über eine endgültige Trennung mit dem Ziel der Scheidung nachzudenken.

 Eine Scheidung vor Ablauf des Trennungsjahres ist nur dann möglich, wenn die Fortsetzung der Ehe für einen Ehegatten eine unzumutbare Härte darstellt, wobei die Gründe für die unzumutbare Härte in der Person des anderen Ehegatten liegen müssen. Allein das "Fremdgehen" oder die Aufnahme einer neuen Partnerschaft erfüllen die Voraussetzungen für eine unzumutbare Härte nicht.

 Das Scheidungsverfahren durch einen Antragsschriftsatz beim Familiengericht eingeleitet. Welches Familiengericht örtlich zuständig ist, richtet sich danach, ob Kinder vorhanden sind oder wo die Eheleute zuletzt gemeinsam gelebt haben.

 Auch wenn ein Scheidungsverfahren weitweg vom eigenen Wohnort stattfindet, kann jeder Mandant den Anwalt seiner Wahl aussuchen. Ich fahre nach Absprache mit dem Mandanten entweder selbst  zum auswärtigen Gerichtstermin oder beauftrage mit der Terminswahrnehmung beim zuständigen Familiengericht einen geeigneten Kollegen.

 Das Scheidungsverfahren ist ein sogenanntes Verbundverfahren, d.h. über die Scheidung darf erst entschieden werden, wenn alle in diesem Verbundverfahren anhängigen Folgesachen entscheidungsreif sind. Der Versorgungsausgleich ist immer  notwendige Folgesache eines jeden Scheidungsverfahrens (siehe unter Versorgungsausgleich). Weitere Folgesachen können der nacheheliche Unterhalt und der Zugewinnausgleich sein. Der nacheheliche Unterhalt (siehe unter Unterhalt) und der Zugewinnausgleich (siehe unter Güterrecht) können auch jeweils in eigenständigen gerichtlichen Verfahren geltend gemacht und entschieden werden oder durch einen Vertrag außerhalb eines gerichtlichen Verfahrens.

 Wenn die Auskünfte zum Versorgungsausgleich vollständig vorliegen, beraumt das Gericht einen Termin zur Anhörung beider Ehegatten und zur Stellung des Scheidungsantrags an. Liegen in diesem Termin die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Scheidung vor, verkündet das Familiengericht in der Regel sofort den Scheidungsbeschluss.

 

Entscheidungen zur Scheidung:

OLG Hamm Beschluss vom 16.8.2013 zu Az. 3 UF 43/13

Ein an einer Demenz vom Typ Alzheimer Erkrankter kann geschieden werden, wenn die Eheleute seit mehr als einem Jahr getrennt leben. Weitere Voraussetzung ist, dass der Erkrankte im Zusammenhang mit der Trennung einen natürlichen Willen zur Scheidung und Trennung gefasst hat und er die Wiederaufnahme der ehelichen Lebensgemeinschaft abgelehnt hat. Der Scheidung steht dann nicht entgegen, dass der Erkrankte zum Schluss der mündlichen Verhandlung im familiengerichtlichen Verfahren aufgrund der fortgeschrittenen Erkrankung keinen Scheidungswillen mehr fassen kann.

Kontakt

Barbara Veith-Hallmann

Pagenkamp 12

49088 Osnabrück

Telefon: 0541-26643

Fax: 0541-201111

Mobil: 0152-31086036

Email: kanzlei@veith-hallmann.de

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